Freitag, 8. Februar 2008

Couscous-Salat mit unterschiedlichenTomaten

Gedämpfter Couscous ist ein Lieblingsessen unserer Famlie. Hier eine Variation mit mehr Säure und weniger Harissa. Zur Anwendung kommt auch eine Idee von Jürgen Dollase aus seiner Kochuniversität: Tomaten: es geht darum, Tomaten unterschiedlicher Konsistenz und Garstufen zu kombinieren. Wir waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden, der Salat schmeckte dank der geschmorten Tomaten und auch dank der Paprika leicht süßlich und insgesamt runder.



Zutaten:
400 gr. Couscous

Harissa
2 El Olivenöl
2 El Tomatenmark
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 El Kreuzkümmel
1 El Koriander
1 El Paprika edelsüß

1 Bund Petersilie, kleingeschnitten
1 Bund Minze, kleingeschnitten
1 große Handvoll eingeweichte und gargekochte Kichererbsen
1 kleine Handvoll Pinienkerne, geröstet
1 kleine Handvoll Korinthen
2 Rispen Ministrauchtomaten
2 Paprikaschoten
100 gr. Feta
2 Chilischoten, kleingeschnitten
1/4 Liter Olivenöl
Saft von 3 Zitronen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Hälfte des Zitronensaftes mit der Hälfte des Olivenöls und den Chilischoten sowie etwas Fleur de Sel zu einer Marinade verrühren. Hierin die gekochten Kichererbsen etwa 30 Minuten marinieren. Harissa und Couscous wie hier beschrieben zubereiten. Die Paprika häuten, entkernen und kleinschneiden. Die Tomaten waschen und vierteln. Die Hälfte der Tomaten mit dem Paprika auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und mit wenig Olivenöl beträufeln. Für etwa 20 Minuten bei 150 Grad Umluft schmoren lassen, herausnehmen und abkühlen lassen. Wenn auch der Couscous abgekühlt ist, alle Zutaten vermischen und sofort servieren.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Risotto mit Fenchel und Erbsen

Risotto auf allen Blog-Kanälen in den letzten Wochen: zubereitet mit Kürbis, mit Radicchio, mit Artichocken, mit Wurst und Rosmarin oder mit Blaubeeren. Es gab Kohlrabi-Raclette-Risotto und sogar Bier-Risotto.

Wir mögen Risotto gerne schlonzig oder all'onda, wie Italiener sagen. Für das Gelingen unseres Risottos benötigt man eine gute Brühe und die richtige Reissorte. Wir haben die beste Erfahrung mit Carnaroli gemacht: sie auf den Punkt zu kochen, d.h. mit noch leichtem Biß, ist einfach, weil sie diesen Zustand lange hält. Außerdem ist entscheidend, dass die Brühe kochend und nur kellenweise in den Reis eingerührt wird. Das verlangt Aufmerksamkeit und Präsenz am Herd.



Zutaten:
400 gr. Risotto-Reis (Carnaroli)
1/4 Liter Weißwein
1 Liter Hühnerbrühe
1 Handvoll Salbeiblätter
1 Fenchelknolle, kleingeschnitten
1 Packung Iglo-TK-Erbsen (300 gr.)
2 Schalotten
1 Bund Petersilie, kleingehackt
1 dl Olivenöl
50 gr. Butter
80 gr. Parmesan
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Olivenöl in einem schweren Topf erwärmen und die Salbeiblätter darin kross braten, herausnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Die Schalotten, den Fenchel und die Petersilie in dem Öl leicht anschwitzen lassen. Dann den Risotto einrieseln und kurz mit ziehen lassen. Mit dem Weißwein ablöschen und einköcheln. Die Temperatur der Kochplatte zurückdrehen und nach und nach die kochende Brühe einrühren. Nach jeder Kelle immer wieder einköcheln lassen. Es dauert etwa 30 Minuten bis der Reis die richtige Konsistenz hat. 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Butter, die Erbsen und den geriebenen Parmesan unterziehen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf tiefe Teller verteilen; mit den Salbeiblättern anrichten.

Mittwoch, 6. Februar 2008

Der perfekte Nudelsalat Galileo

Als die Kinder vor 2 Tagen dieses Gericht in Galileo sahen, wollten sie es unbedingt probieren. Und so gab es heute für die Kinder und mich dieses leichte Mittagessen. Im Vergleich zum Original ließ ich allerdings einige Zutaten weg: die Chorizzo, die Oliven und den Schafskäse, weil ich ihn vergaß. Außerdem ersetzte ich den Basilikum durch Rucola und Petersilie.



Zutaten
:
500 gr. Spiralnudeln ohne Ei
20 Cocktailtomaten
80 gr. Pinienkerne
2 Paprikaschoten
1 Bund Petersilie
1 Bund Rucola
1 Tasse Olivenöl
1/2 Tasse Weißweinessig
1 Tl Senf
1 Knoblauchzehe, zerstoßen
1 kleine Handvoll Kapernäpfel für den Vater
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Cocktailtomaten vierteln, die Paprika entkernen, mit dem Sparschäler enthäuten und in kleine Streifen schneiden. Beides auf einem Backblech verteilen und mit Fleur de Sel und Olivenöl beträufeln. Das Blech bei 150 Grad Umluft etwa 20 Minuten in den Backofen schieben. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett leicht anbräunen lassen. In der Zwischenzeit die Nudeln lt. Packungsanleitung al dente kochen, abgiessen und in eine große Schüssel schütten. Alle Zutaten zugeben und vorsichtig untermengen.

Dienstag, 5. Februar 2008

Schweinefilet mit Sesamkruste auf Schwarzwurzel-Möhrengemüse mit Orangenmarinade

Ein leichtes, asiatisch angehauchtes Abendessen. Wir mögen das Schweinefilet noch ganz leicht rosa, dann ist es am saftigsten.



Zutaten:

2 Schweinefilets vom Bioschwein, insgesamt 1,2 kg
Butterschmalz
1 El Honig
1 El gute Sojasauce
1 El gerösteten Sesam

500 gr. Schwarzwurzeln
500 gr. Urmöhren
Saft einer Orange
2 El Olivenöl
2 El Sojasauce
1 Stück Ingwer, walnußgroß, gerieben
1 kleine Chilischote, kleingehackt
1 Stück Zitronengras

Zubereitung:
Die Schweinefilets in Butterschmalz gründlich von allen Seiten anbraten und herausnehmen. Die Sojasauce mit dem Honig und dem Sesam zu einer Paste verrühren und damit die Filets einpinseln. Für rund 25 Minuten kommen die Filets bei 120 Grad in den Ofen.

Scharzwurzeln und Möhren schälen, in kleine Stücke schneiden und blanchieren. Aus den übrigen Zutaten eine Marinade herstellen und das Gemüse für ein paar Stunden darin marinieren. Dann die Marinade abgießen und zur Seite stellen. Das Gemüse wird nun in Butterschmalz angebraten und mit der Marinade abgelöscht.

Sonntag, 3. Februar 2008

Buletten auf Butterkohl-Kartoffeln

Die Idee von Franz (einfachköstlich), Buletten im Ofen zu backen und damit Fettspritzorgien zu vermeiden, hat mich zu diesem Gericht animiert. Es ist kein Unterschied zur gebratenen Variante zu schmecken, deshalb werde ich Buletten künftig wohl immer so zubereiten.

Als ich mich für Buletten entschied, vergaß ich leider, dass wir keine altbackenen Brötchen im Haus hatten und so kamen kurzerhand Zwieback in den Cutter, was sich nicht negativ auf den Geschmack auswirkt. Zum Essen gab's für die Eltern einen 2005 Rosé Prestige vom Sekthaus Raumland!



Zutaten:
Buletten
1,3 kg Schweinehack vom Bioschwein
150 gr. Zwieback, zerbröselt
1 El Senf
1 El Salz
3 Knoblauchzehen, kleingehackt
2 Schalotten, kleingehackt
3 Tl Kreuzkümmel, zerstoßen
3 Tl Koriander, zerstoßen
3 Tl Paprika
3 Tl Chipotle-Pulver
1 Tl Majoran
1 Tl Zimt
2 Tl Zucker
4 El Olivenöl

Gemüse
1 kg Kartoffeln, in kleine Würfel geschnitten
3 kleine Köpfe Butterkohl, in feine Streifen geschnitten
2 Zwiebeln, kleingehackt
1/4 Liter Weißwein
1/4 Liter Sahne
1/4 Liter Hühnerfond
50 gr. Butter
4 Wacholderbeeren, zerstoßen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Zutaten für die Buletten durchkneten und anschließend für 30 Minuten im Kühlschrank kaltstellen. Aus der Masse kleine Kugeln ausstechen, in den Händen rollen und leicht angeplättet auf einem Backblech, das mit Backpapier ausgelegt wurde, verteilen. Bei 180 Grad Umluft etwa 20 Minuten backen, bis die Buletten eine schöne Kruste bekommen.

In einem Bräter die Butter erhitzen und die Zwiebeln mit den Wacholderbeeren leicht anschitzen lassen. Dann den Butterkohl zugeben und alles mit einem großen Löffel durchschwenken. Mit dem Weißwein ablöschen, kurz einkochen lassen und mit der Sahne und dem Hühnerfond auffüllen. Den Deckel auf den Bräter setzen und den Kohl bei kleiner Hitze etwa 20 Minuten ziehen lassen. Die Kartoffeln in der Zwischenzeit weichkochen, abgiessen und unter den Kohl mischen.

Samstag, 2. Februar 2008

Sauerkrautnudeln

Eine kleine, aber feine Vorspeise, die man natürlich durchaus als Hauptgang genießen kann. Wir machen das gerne, wenn wir noch gut gewürztes Sauerkraut übrig haben.



Zutaten:

300 gr. Nudeln (wir nehmen Tagliardi von Cipriani, die sind zwar teuer, aber schmecken so wie selbstgemacht)
200 gr. Sauerkraut (bereits gewürzt und gekocht, Rezept z.B. hier)
100 gr. feinen, guten Speck, gewürfelt
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen, kleingehackt
1 Chilischote, kleingehackt
3 El Olivenöl
0,1 Liter naturtrüber Apfelsaft
0,1 Liter Hühnerfond
Parmesan und Petersilie zum Bestreuen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Den Speck und die Schalotte im Olivenöl anschitzen, dann den Knoblauch und die Chilischote zugeben und mit dem Apfelsaft und dem Hühnerfond ablöschen. Etwas einkochen lassen, dann das Sauerkraut unterrühren. Die Nudeln laut Packungsanleitung weich kochen, abgiessen und mit dem Kraut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frisch geriebenen Parmesan und der Petersilie bestreuen.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Kauf mit schlechtem Gewissen: Apfelchips

Sie breiten sich im ganzen Land aus, die Läden des Unternehmens "Gut zum Leben", eine Unterorganisation der urchristilichen Sekte "Universelles Leben". Sie haben ihre Filialen in Bahnhöfen (z.B. Heidelberg und Mannheim) und auf Märkten (z.B. Vikualienmarkt in München und seit neuestem sogar auf dem Celler Wochenmarkt).

Es widerstrebt uns, Produkte einer Sekte zu kaufen, aber ihre Apfelchips sind einfach unwiderstehlich. Denn diese sind richtig knusprig und haben ein wunderbar intensives Apfelaroma => der ideale Snack für zwischendurch.

Apfelchips von anderen Anbietern haben wir nur in gummi-ähnlicher Konsistenz erlebt, häufig auch mit einer zarten Fischnote - igitt. Und so plagt uns weiterhin das schlechte Gewissen ... Wir freuen uns deshalb über Empfehlungen zu Alternativprodukten!