Von Holger Stromberg in 'Kerner kocht' letzten Freitag als Beilage zum Rinderfilet serviert, diente uns dieses gelungene Gericht als Vorspeise. Insbesondere der Sternanis bringt eine neue, von uns in Verbindung mit Spargel nicht gekannte Geschmackskomponente ins Spiel.
Allerdings hatten wir aus dreierlei Gründen Schwierigkeiten mit dem Originalrezept von Hrn. Stromberg:
1) Die angegebene Garzeit von 20 Minuten bei 170 Grad passte bei uns gar nicht. Der Spargel war noch komplett roh, wir benötigten gut 35 Minuten, um ihn al dente zu bekommen.
2) Der Waffelteig war viel zu flüssig und wurde deshalb in unserem Waffeleisen nicht fest. Erst nachdem wir ihn mit Ei und Mehl etwas andgedickt hatten, stand der Waffelproduktion nichts mehr im Wege.
3) Hr. Stromberg gibt Bärlauch in den Teig, doch leider ist die Bärlauchzeit schon vorüber. Wir ersetzten ihn mit Petersilie und Spinat.
Freitag, 30. Mai 2008
Confierter Spargel mit Kräuterwaffeln
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Freitag, Mai 30, 2008
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Mittwoch, 28. Mai 2008
Beets with Goat Cheese

Ein kleiner, unkomplizierter Zwischengang aus dem Buch 'The French Laundry'. Die roten Beete werden in Alufolie im Ofen gargekocht, ein Teil in Scheiben, ein Teil in Streifen geschnitten. Die Streifen werden in Olivenöl und Fleur de Sel mariniert. Die einzelnen Zutaten aufgeschichtet. Eine nette Idee, die das Gericht optisch auffrischt, ist das Rote-Beete-Pulver. Dazu wird eine gegarte Knolle in kleine Würfel geschnitten und bei 120 Grad im Ofen getrocknet und anschließend im Cutter oder der Gewürzmühle pulverisiert.
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Mittwoch, Mai 28, 2008
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Sonntag, 6. April 2008
Pochierte Eier auf Kartoffel-Lauch-Gemüse
Bei Fool for Food gesehen und für gut befunden: bevor man sie 3-4 Minuten in kochendem Wasser pochiert, werden die Eier in gebutterten Folienbeuteln in Form gebracht. Netter Nebeneffekt: man kann die Eier vorbereiten und alle zusammen garziehen lassen. Hier sieht man 8 Eier auf ihren Einsatz warten.
Schön passte dazu Kartoffel-Lauch-Gemüse, das in Butter angebraten, mit Hühnerfond und wenig Sahne abgelöscht und schließlich gargezogen wurde. Um daraus ein echtes Festessen zu machen ('to kick it up a little notch', Emeril Lagasse) könnte ich mir als Zugabe gehobelten Trüffel vorstellen.
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Sonntag, April 06, 2008
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Mittwoch, 19. März 2008
Gnocchi mit Bärlauchpesto
Es ist Ferienzeit, das bedeutet, wir müssen tagsüber bei der Arbeit einen gewissen Lärmpegel erdulden. Dafür haben uns die Kinder mit diesem Gericht verwöhnt. Die Gnocchi werden nach bewährter Art a la Lamiacucina zubereitet, das Pesto aus Sonnenblumenöl, gerösteten Pinienkernen, frischem Parmesan, reichlich Bärlauch sowie Salz und Pfeffer. Ein wunderbares Essen.
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Mittwoch, März 19, 2008
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Mittwoch, 12. März 2008
Kartoffelsalat mit Fischfrikadellen
Die Reihenfolge ist bewusst so gewählt: der Kartoffelsalat spielt die Hauptrolle, die Frikadellen sind (austauschbare) Beilage. Kartoffelsalat war immer eine große Herausforderung für mich und nach vielen Versuchen habe ich unser Ideal gefunden.
Schalotten werden in Rapsöl (das ist der Clou!) leicht angedünstet. Folgende Zutaten werden dann nach Geschmack hinzugefügt: grober Senf, Weißweinessig, Zucker, reichlich Salz und Pfeffer. Schließlich mit Hühnerbrühe aufgießen und abschmecken. Die Mengenverhältnisse sind etwa 1 Teil Öl auf 1 Teil Essig und 2 Teile Hühnerbrühe. Die Marinade muss deutlich zu salzig sein, damit der Kartoffelsalat nachher nicht fade schmeckt. Festkochende Kartoffeln (z.B. Cilena) werden noch heiß geschält, in Scheiben geschnitten und mit den Händen (damit die Scheiben ganz bleiben) unter die Marinade gemengt. Etwa eine Stunde ziehen lassen und mit Frühlingszwiebeln oder Radieschen garnieren. Man kann auch Salatgurken unterheben, diese sollte man aber vorher unbedingt mit Salz entwässern, sonst wird die Marinade zu dünn.
Die hier als Zugabe servierten Fischfrikadellen hatten leider nicht die gewünschte Lockerheit (fluffiness). Ich hatte gehäckseltes Kabeljaufilet mit in Milch eingeweichtem Brötchen, etwas Semmelbrösel, gedünsteten Schalotten, Fenchelsamen, Petersilie, Safran und aufgeschlagenen Eiweiß vermischt. Dann die Frikadellen geformt und im Ofen gebacken. Geschmacklich waren sie gut, aber etwas zu fest in der Konsistenz.
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Mittwoch, März 12, 2008
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Sonntag, 9. März 2008
Spinat-Ravioli mit Salbeibutter
Wichtig: der Teig benötigt nach dem Kneten mindestens eine gute Stunde Ruhezeit im Kühlschrank. Dann reißt er nicht, wenn man ihn auch noch so dünn ausrollt. Die Zubereitung einer so großen Menge an Ravioli ist leider recht aufwändig. Alleine die Verarbeitung mit der Nudelmaschine und das Füllen der Ravioli nahm knapp 45 Minuten in Anspruch.
Zutaten:
Ravioliteig
600 gr. Mehl
6 Eier
2 Tl Salz
Füllung
300 gr. Ricotta
800 gr. frischen Spinat
150 gr. Parmesan, gerieben
3 Eigelb
Salz, Pfeffer, Muskat
Butter
fr. Salbei
Parmesan
Zubereitung:
Für den Teig Mehl mit den Eiern und dem Salz mischen und sorgfältig zu einem glatten Teig kneten. Kinderhände benötigen dafür etwa eine Viertelstunde. In Klarsichtfolie schlagen und für eine gute Stunde in den Kühlschrank stellen.
Den Spinat waschen und 2-3 Minuten in Salzwasser blanchieren, das Wasser gründlich ausdrücken. Mit einem Messer grob hacken und in eine Schüssel geben. Die übrigen Zutaten für die Füllung zugeben und alles miteinander vermengen, mit den Gewürzen abschmecken.
Aus dem Teig nun der Reihe nach mit der Nudelmaschine so große Teigplatten herstellen, dass sie etwas größer als das Raviolibrett sind. Wir haben die Platten auf der vorletzten Stufe - das ist bei uns die 8 - ausgewalzt. Eine Teigplatte wird nun vorsichtig über das Raviolibrett gelegt und mit den Fingern die Mulden runtergedrückt. Dann pro Ravioli einen kleinen Teelöffel Füllung in die Mulden geben. Mit einer weiteren Teigplatte verschliessen und andrücken. Dabei darauf achten, dass man möglichst wenig Luft mit einschließt. Wasser zum Verkleben der Platten ist nicht erforderlich. Die fertigen Ravioli nun auf bemehlten Tellern zwischenlagern.
Die Ravioli müssen knapp 5 Minuten in fast siedendem Wasser garziehen. Für die Salbeibutter die Butter schmelzen lassen, viel Salbei zugeben und kross werden lassen. Gemeinsam servieren und mit frischem Parmesan bestreuen.
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Sonntag, März 09, 2008
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Dienstag, 19. Februar 2008
Geräuchertes Forellenfilet mit roten Beeten
Guter Räucherfisch ist etwas feines, unserer kommt von den Aschauer Teichen in der Südheide und ist im lokalen Karstadt erhältlich. Dazu ein paar Bratkartoffeln und eingelegte rote Beete und fertig ist ein schnelles und leckeres Mittagessen.
Die Marinade für die roten Beete setzen wir wie folgt an:
1 Teil Weinessig
1 Teil Hühnerfond
1/3 Teil Rapsöl
1/3 Teil Olivenöl
je nach Geschmack:
Senf
Zucker
Salz
Pfeffer
Alles zusammen mit dem Zauberstab zu einer homogenen Masse rühren. Dann die sehr dünn geschnittenen roten Beete und feine Zwiebelringe darin über Nacht marinieren.
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Dienstag, Februar 19, 2008
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Sonntag, 17. Februar 2008
Geeiste Tomatensuppe
Die Nimm 3-Kolumne im Magazin der Süddeutschen stellt wöchentlich schnelle Gerichte mit maximal 3 Zutaten vor. Mit noch weniger Zutaten kommen die mazerierten Orangenfilets (Arance) von lamiacucina aus. Das Dessert besteht aus filetierten Orangen, ihrem Saft, etwas Zitronensaft und Zucker - keine weiteren Zutaten. Wir haben es am Wochenende ausprobiert und waren überrascht, welche Geschmackskomponenten durch die Mazeration zum Vorschein kommen.
Auch das geeiste Tomatensüppchen nach einem Rezept von Lea Linster wird nach diesem Schema zubereitet: Tomaten, ein Spritzer Essig, Salz, Zucker, evtl. eine Prise Cayenne und ein paar Eiswürfel. Kein Olivenöl, keinen Knoblauch, keine Kräuter. Und ähnlich wie bei den mazerierten Orangen löst auch dieses Rezept ein wahres Aha-Erlebnis aus, denn diesen intensiven Tomatengeschmack erwartet man ebenso wenig wie die cremige Konsistenz.
Zutaten:
1 kg gute, frische Tomaten
8 Eiswürfel
1 Tl Salz
1 Tl Zucker
(evtl. 1/2 Tl Cayenne)
6 El milden Weißweinessig
Zubereitung:
Tomaten waschen, Stileinsätze herausschneiden und in grobe Stücke schneiden. Tomatenstücke in einem Mixer mit den Eiswürfeln zusammen pürieren und anschließend kräftig durch ein feines Sieb passieren, so dass möglichst viel Fruchtfleisch durchgedrückt wird. Mit Zucker, Salz und Essig würzen und für mindestens ein bis zwei Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren nochmal durchmixen.
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Sonntag, Februar 17, 2008
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Freitag, 15. Februar 2008
Gemüsecurry mit Dhal
Dieses Gericht ist fix zubereitet: wenn man 15 Minuten schnippelt und anbrät, ist die Arbeit bereits geschafft, das Garziehen erledigt der Herd alleine. Die Basis für das Curry stammt von Jamie Oliver, das Dhal-Rezept von der Kochschlampe.
Zutaten:
Dhal
500 gr. rote Linsen
4 El Ghee (geklärte Butter)
2 Zwiebeln
2 Tl Garam Masala
2 Tl Curcuma
4 Knoblauchzehen, zerdrückt
1 Walnuss-großes Stück Ingwer, feingerieben
1 Liter Wasser
Salz
Gemüse-Curry
5 Kartoffeln, kleingewürfelt
20 Baby-Maiskölbchen, in 1 cm große Stücke geschnitten
1 kleiner Blumenkohl, in Röschen geschnitten
3 Zwiebeln, kleingeschnitten
6 El Ghee
1 El Senfkörner
1 Tl Bockshornklee
1 El Curcuma
1 El Garam Masala
1 Walnuss-großes Stück Ingwer, in winzige Würfelchen geschnitten
1 Dose Kokosmilch
1/2 Liter Wasser
1 Bund frischen Koriander
Zubereitung:
Für das Dhal die Zwiebel in dem Ghee anbraten, die Gewürze dazugeben und 1 Minute mitrühren. Dann Linsen und Wasser zugeben, aufkochen, runterschalten und etwa 15 Minuten köcheln lassen und mit Salz abschmecken.
Für das Curry das Ghee heiß werden lassen und die Senfkörner reinrieseln lassen. Wenn sie anfangen zu platzen, die Zwiebeln, den Ingwer und die Gewürze zugeben. Alles anschwitzen lassen, dann die Kartoffeln und den Mais mitschwenken. Schließlich mit der Kokosmilch und dem Wasser ablöschen und mit geschlossenem Deckel bei kleiner Temperatur etwa 15 Minuten ziehen lassen, bis das Gemüse weich ist. Dann erst den Blumenkohl untermischen und garziehen lassen. Zuletzt salzen.
Das Curry mit dem Dhal anrichten und großzügig mit frischem Koriander bestreuen.
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Freitag, Februar 15, 2008
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Mittwoch, 13. Februar 2008
Toskanischer Broteintopf (ohne Wurst)
Über Patchwork und Kochen bin ich auf ein tolles Rezept von Cornelia Poletto gestoßen: Ribollita mit Salsiccia (Toskanischer Broteintopf mit Wurst). Wir verzichteten auf die Wurst, nicht aber auf Fleischgeschmack: die Bohnen haben wir in Wasser gekocht, in dem vorher ein Schinkenknochen ausgekocht wurde.
Zutaten:
200 g getrocknete dicke Bohnen
2 Zehen Knoblauch
2 Schalotten
1 Zweig Rosmarin
1/2 l Schinkenwasser
1 l Geflügelbrühe
Salz
aus der Mühle: Pfeffer
2 Möhren
1 Staudensellerie
2 Kartoffeln
1 kleiner Wirsing
4 geschälte Tomaten
2 Zweige Thymian
5 EL gutes Olivenöl
6 Scheiben Bauernbrot
frisch geriebener Parmesan
Zubereitung (Formulierungen größtenteils wörtlich von Claudia Poletto):
Bohnen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag die Schalotten und den Knoblauch schälen und würfeln und in zwei Esslöffeln Olivenöl glasig anschwitzen. Die Bohnen schälen, abgießen und dazugeben. Mit dem Schinkenwasser und der Hälfte der Hühnerbrühe auffüllen und mit dem Rosmarinzweig weich garen.
Wirsing waschen, die dicken Blattrippen entfernen, Blätter in mundgerechte Stücke schneiden. Möhren, Sellerie und Kartoffeln schälen beziehungsweise putzen und würfeln. Gemüse und Thymianzweige in drei Esslöffeln Olivenöl andünsten, kräftig würzen und die restliche Brühe angießen. Zugedeckt circa 20 Minuten auf mittlerer Temperatur köcheln lassen. Die Hälfte der Bohnen zu dem Gemüse geben, die andere Hälfte mit dem Fond pürieren.
Den Backofen auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Brot in Olivenöl in der Pfanne goldbraun und knusprig braten, auf Küchenpapier abtropfen lassen. In eine ofenfeste Form oder mehrere kleine ofenfeste Formen nacheinander die Hälfte von Brot, Bohnenpüree und Gemüse-Mischung schichten. Mit Parmesankäse bestreuen und auf der mittleren Schiene circa zehn Minuten goldbraun überbacken. Bei Tisch großzügig mit Olivenöl beträufeln.
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Mittwoch, Februar 13, 2008
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Montag, 11. Februar 2008
Risotto mit Artischocken
Weil es so schön war, hier gleich noch mal ein Risotto-Gericht. Das Rezept stammt aus dem Buch mit dem schlichten Titel 'Risotto' von Davide Paolini und Michela Vuga.
Zutaten:
400 gr. Risotto-Reis (Carnaroli)
1/4 Liter Weißwein
1 bis 1,5 Liter Hühnerbrühe
6 Artischocken
1 Zitrone
2 Schalotten
1 Bund Petersilie, kleingehackt
2 Knoblauchzehen
2 Sardellen
1 Tl Trüffelbutter (im Originalrezept: 2 El Trüffelsaft)
6 El Olivenöl
60 gr. Butter
80 gr. Parmesan
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Von den Artischocken die Böden freilegen und in Zitronenwasser legen, damit die Böden sich nicht verfärben. Die Schalotten feinhacken, die Artischocken in etwa 1 cm große Würfel schneiden. In einem schweren Topf 40 gr. Butter und 2 El Olivenöl erhitzen. Die Schalotten und die Artischocken darin sanft anschwitzen. Dann den Reis zugeben und unter Rühren weitere 2 Minuten erhitzen. Mit dem Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Dann Kelle für Kelle heiße Hühnerbrühe zugeben, nach jeder Kelle wieder einkochen lassen und einmal umrühren. Es dauert etwa 30 Minuten, bis der Reis al dente ist. Nun die restliche Butter und den Parmesan bis auf 2 El unterheben und mit Salz abschmecken.
Während der Reis gart, die Soße vorbereiten. Dazu einen El Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen, die Knoblauchzehen, die Petersilie und die entsalzenen Sardellenfilets zugeben und kurz andünsten. Mit einer Kelle Brühe aufgießen und zur Hälfte einkochen lassen. Anschließend mit 2 El Parmesan, der Trüffelbutter und einem El Olivenöl mit dem Zauberstab pürieren.
Das Risotto auf tiefen Tellern anrichten und in die Mitte mit dem Löffel eine Mulde drücken. Die Mulde wird nun mit der Soße aufgefüllt. Mit Parmesanspänen und frisch gemahlenem Pfeffer servieren.
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Montag, Februar 11, 2008
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Freitag, 8. Februar 2008
Couscous-Salat mit unterschiedlichenTomaten
Gedämpfter Couscous ist ein Lieblingsessen unserer Famlie. Hier eine Variation mit mehr Säure und weniger Harissa. Zur Anwendung kommt auch eine Idee von Jürgen Dollase aus seiner Kochuniversität: Tomaten: es geht darum, Tomaten unterschiedlicher Konsistenz und Garstufen zu kombinieren. Wir waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden, der Salat schmeckte dank der geschmorten Tomaten und auch dank der Paprika leicht süßlich und insgesamt runder.
Zutaten:
400 gr. Couscous
Harissa
2 El Olivenöl
2 El Tomatenmark
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 El Kreuzkümmel
1 El Koriander
1 El Paprika edelsüß
1 Bund Petersilie, kleingeschnitten
1 Bund Minze, kleingeschnitten
1 große Handvoll eingeweichte und gargekochte Kichererbsen
1 kleine Handvoll Pinienkerne, geröstet
1 kleine Handvoll Korinthen
2 Rispen Ministrauchtomaten
2 Paprikaschoten
100 gr. Feta
2 Chilischoten, kleingeschnitten
1/4 Liter Olivenöl
Saft von 3 Zitronen
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Die Hälfte des Zitronensaftes mit der Hälfte des Olivenöls und den Chilischoten sowie etwas Fleur de Sel zu einer Marinade verrühren. Hierin die gekochten Kichererbsen etwa 30 Minuten marinieren. Harissa und Couscous wie hier beschrieben zubereiten. Die Paprika häuten, entkernen und kleinschneiden. Die Tomaten waschen und vierteln. Die Hälfte der Tomaten mit dem Paprika auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und mit wenig Olivenöl beträufeln. Für etwa 20 Minuten bei 150 Grad Umluft schmoren lassen, herausnehmen und abkühlen lassen. Wenn auch der Couscous abgekühlt ist, alle Zutaten vermischen und sofort servieren.
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Freitag, Februar 08, 2008
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Donnerstag, 7. Februar 2008
Risotto mit Fenchel und Erbsen
Risotto auf allen Blog-Kanälen in den letzten Wochen: zubereitet mit Kürbis, mit Radicchio, mit Artichocken, mit Wurst und Rosmarin oder mit Blaubeeren. Es gab Kohlrabi-Raclette-Risotto und sogar Bier-Risotto.
Wir mögen Risotto gerne schlonzig oder all'onda, wie Italiener sagen. Für das Gelingen unseres Risottos benötigt man eine gute Brühe und die richtige Reissorte. Wir haben die beste Erfahrung mit Carnaroli gemacht: sie auf den Punkt zu kochen, d.h. mit noch leichtem Biß, ist einfach, weil sie diesen Zustand lange hält. Außerdem ist entscheidend, dass die Brühe kochend und nur kellenweise in den Reis eingerührt wird. Das verlangt Aufmerksamkeit und Präsenz am Herd.
Zutaten:
400 gr. Risotto-Reis (Carnaroli)
1/4 Liter Weißwein
1 Liter Hühnerbrühe
1 Handvoll Salbeiblätter
1 Fenchelknolle, kleingeschnitten
1 Packung Iglo-TK-Erbsen (300 gr.)
2 Schalotten
1 Bund Petersilie, kleingehackt
1 dl Olivenöl
50 gr. Butter
80 gr. Parmesan
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Das Olivenöl in einem schweren Topf erwärmen und die Salbeiblätter darin kross braten, herausnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Die Schalotten, den Fenchel und die Petersilie in dem Öl leicht anschwitzen lassen. Dann den Risotto einrieseln und kurz mit ziehen lassen. Mit dem Weißwein ablöschen und einköcheln. Die Temperatur der Kochplatte zurückdrehen und nach und nach die kochende Brühe einrühren. Nach jeder Kelle immer wieder einköcheln lassen. Es dauert etwa 30 Minuten bis der Reis die richtige Konsistenz hat. 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Butter, die Erbsen und den geriebenen Parmesan unterziehen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf tiefe Teller verteilen; mit den Salbeiblättern anrichten.
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Donnerstag, Februar 07, 2008
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Mittwoch, 6. Februar 2008
Der perfekte Nudelsalat Galileo
Als die Kinder vor 2 Tagen dieses Gericht in Galileo sahen, wollten sie es unbedingt probieren. Und so gab es heute für die Kinder und mich dieses leichte Mittagessen. Im Vergleich zum Original ließ ich allerdings einige Zutaten weg: die Chorizzo, die Oliven und den Schafskäse, weil ich ihn vergaß. Außerdem ersetzte ich den Basilikum durch Rucola und Petersilie.
Zutaten:
500 gr. Spiralnudeln ohne Ei
20 Cocktailtomaten
80 gr. Pinienkerne
2 Paprikaschoten
1 Bund Petersilie
1 Bund Rucola
1 Tasse Olivenöl
1/2 Tasse Weißweinessig
1 Tl Senf
1 Knoblauchzehe, zerstoßen
1 kleine Handvoll Kapernäpfel für den Vater
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Die Cocktailtomaten vierteln, die Paprika entkernen, mit dem Sparschäler enthäuten und in kleine Streifen schneiden. Beides auf einem Backblech verteilen und mit Fleur de Sel und Olivenöl beträufeln. Das Blech bei 150 Grad Umluft etwa 20 Minuten in den Backofen schieben. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett leicht anbräunen lassen. In der Zwischenzeit die Nudeln lt. Packungsanleitung al dente kochen, abgiessen und in eine große Schüssel schütten. Alle Zutaten zugeben und vorsichtig untermengen.
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Mittwoch, Februar 06, 2008
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Montag, 28. Januar 2008
Mais-Tortillas
Wer sich mal die Mühe gemacht hat, Tortillas frisch zu machen, der rührt die Fertigprodukte mit ihrer gummiartigen Konsistenz nicht mehr an. Die Zubereitung ist extrem einfach, man benötigt allerdings ein paar Werkzeuge, die man z.B. hier bekommt.
Zunächst braucht man Masa, ohne geht es nicht. Masa ist ein besonderes Maismehl, speziell für die Tortillazubereitung. Masa kann man übrigens nicht durch das hier in Reformhäusern erhältliche Maismehl ersetzen. Hilfreich ist außerdem eine Tortillapresse, um die Fladen herzustellen. Natürlich geht das auch mit einer Teigrolle, aber die Presse erleichtert die Arbeit doch ungemein. Wir haben uns aus USA gußeiserne Tortillapfannen mitgebracht, zur Not geht's aber auch mit einer herkömmlichen Pfanne. Schließlich benötigt man noch ein Gefäß, um die Tortillas warmzuhalten, ohne dass sie dabei austrocknen.
Mit Tortillas lassen sich die meisten Gerichte der mexikanischen Küche zubereiten. Z.B. kann man sie mit mariniertem Fleisch, Chilis und frischem Koriander füllen und dann aufrollen (Tacos). Man kann sie aber auch einfach als Beilage für Fleischgerichte nehmen.
Zutaten (ergeben etwa 50 Tortillas):
500 gr. Masa
500 gr. lauwarmes Wasser
Zubereitung:
Masa mit dem Wasser verkneten und etwa 30 Minuten ruhen lassen. Aus dem Teil etwa 50 Tischtennisball-große Kugeln formen.
Die Tortilla-Presse auf beiden Seiten mit Klarsichtfolie belegen und die Bälle der Reihe nach zu dünnen Fladen pressen.
Die Tortillas nun in einer gußeisernen Pfanne ohne Fett auf großer Hitze auf beiden Seiten jeweils 30 Sekunden backen. Dann in dem Wärmebehälter warmhalten.
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Montag, Januar 28, 2008
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Mittwoch, 16. Januar 2008
Nudeln mit Chicorée, Urmöhren und Ziegenquark
Angeregt vom Chicorée-Rezept von lamiacucina gab es bei uns heute ein etwas ungewöhnliches Nudelgericht. Die Zweifel, dass den Kindern dieses Gemüse nicht schmecken würde, waren unbegründet: die alternativ angebotene Tomatensoße zog in der Kindergunst deutlich den Kürzeren.
Zutaten:
500 gr. Eiernudeln
300 gr. Chicorée
2 Urmöhren (diese haben eine rötlich-lila Farbe und schmecken süßer als normale Möhren)
Saft von einer Orange
1 El Ahornsirup
1 Tl Koriandersamen
100 gr. Parmaschinken, kleingeschnitten und kross ausgelassen
50 gr. Butter
100 gr. Ziegenquark, mit einem Hauch Knoblauch abgeschmeckt
Salz, Pfeffer, Cayenne
Parmesan zum Bestreuen
Zubereitung:
Vom Chicorée die äußeren Blätter und den Strunk entfernen, dann in Streifen schneiden. Die Möhren schälen, schräg in dünne Scheiben scheiben und in Salzwasser blanchieren. Den Orangensaft mit dem Ahornsirup und den gestoßenen Koriandersamen vermischen und damit den Chicorée und die Möhren marinieren. Dann das Gemüse abgiessen, die Marinade auffangen und mit dem Quark verrühren. Das Gemüse nun in der Butter unter großer Hitze scharf anbraten und genau 3 Minuten erhitzen (Danke für den Tip, Robert!). Die Nudeln kochen, abgießen, eine kleine Tasse Kochwasser auffangen. Die Nudeln nun mit dem Gemüse vermischen, den Quark und etwas Nudelwasser unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Cayenne abschmecken. Auf Teller verteilen und mit dem Parmaschinken und dem Parmesan servieren.
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Sonntag, 13. Januar 2008
Abgekupfert: Lauchpalatschinken mit Topfenfülle und Rohnen-Carpaccio
Dieses Rezept von genussemousse sah einfach so gut aus, dass wir es unbedingt nachkochen mussten: die Lauchpalatschinken mit Topfenfülle und Rohnen-Carpaccio, oder auch: Lauchpfannkuchen mit Quarkfüllung und marinierten roten Beeten. Leider hatten wir zu wenig Lauch gekauft und so haben wir eine zweite Portion Pfannkuchen mit Safran-Blumenkohl zubereitet. Das Ergebnis war umwerfend, alle Teller waren nach dem Essen blank geleckt.
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Freitag, 14. Dezember 2007
Gâteau Berbelle
Zum Leidwesen unserer Kinder wird in unserem Haushalt zu selten gebacken. Dennoch haben wir haben ein paar Klassiker im Programm, die zu besonderen Anlässen aufgetischt werden. So auch dieser Schokoladenkuchen, ein absoluter Kinderliebling, nach dessen Verzehr wir uns jedesmal fragen, warum wir so selten backen. Das Rezept stammt von Siebeck aus einem Zeit-Sonderheft aus dem Jahre 2000, die Zubereitung ist denkbar einfach und geht schnell von der Hand.
Zutaten:
100 gr. Schokolade (mindestens 70% Kakaoanteil)
140 gr. Butter
120 gr. Zucker
90 gr. Mehl
1 Msp. Backpulver
3 Eier
2 El Aprikosenmarmelade
4 El Mandelstifte
Zubereitung:
Die Eigelbe mit dem Zucker und der Butter schaumig rühren. In der Zwischenzeit die Schokolade in einer Schüssel über einem Wasserbad schmelzen lassen, anschliessend in die Eimasse rühren. Das Mehl mit dem Backpulver dazusieben, alles miteinander verrühren. Dann die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen und mit dem Kinderfeind aka Gummispatel unter die Schokoladenmasse heben. Das geht am einfachsten, wenn man zunächst 2-3 Eßlöffel des Eischnees mit dem Schneebesen einrührt, damit die Masse geschmeidiger wird. Den Teig nun in eine beschichtete Springform von 18 cm Durchmesser füllen und in den 200 Grad heißen Ofen stellen. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 180 runterdrehen und weitere 20 Minuten backen. Während dieser 20 Minuten werden die Mandelstifte auf einem Teller ausgebreitet und mit in dem Ofen gebräunt. Der Kuchen muss zunächst komplett auskühlen, dann wird er aus der Springform gelöst, oben mit der Marmelade bestrichten und den Mandelstiften bestreut. Am besten schmeckt der Kuchen, wenn er über Nacht durchzieht.
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Freitag, Dezember 14, 2007
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Mittwoch, 28. November 2007
Wurzelgemüse-Auflauf
Etwas Unkompliziertes für den heutigen Abend, vor allem stand uns der Sinn nach Fleischlosem. Gemüseaufläufe sind dankbare Gerichte, man kann kaum etwas falsch machen und sie schmecken allen gut!
Zutaten:
700 gr. Kartoffeln
1 Steckrübe
2 Pastinaken
1/2 Liter Sahne
1/4 Liter Hühnerbrühe
Butter
Salz, Pfeffer, Muskat
Zubereitung:
Eine Auflaufform mit Butter ausreiben, das Gemüse mit einer Raspel in dünne Scheiben schneiden. Die Sahne mit der Hühnerbrühe und den Gewürzen vermischen. Jetzt zunächst eine Lage Kartoffeln in die Form schichten und mit der Flüssigkeit beträufeln. Anschliessend eine Lage Steckrüben, wieder beträufeln. Dann wieder Kartoffeln, Flüssigkeit, Pastinaken, Flüssigkeit, Kartoffeln usw. bis alles verbraucht ist.
Am Ende Butterflöckchen auf der Oberfläche verteilen und bei 180 Grad Umluft für etwa 30 Minuten in den Ofen schieben. 10 Minuten vor dem Ende den geriebenen Käse drüberstreuen und fertigbacken.
Dazu passt wunderbar ein Salat. Ebenso unkompliziert war der Wein, den wir dazu tranken: 'Unplugged' vom Weingut Tesch von der Nahe.
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Mittwoch, November 28, 2007
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Freitag, 23. November 2007
Nachgekocht: Fettucine Alfredo
Wie beschäftigt man 10-jährige Mädchen? Am Freitag stand mal wieder ein Übernachtungsbesuch unserer Großen an. Im Gegenzug schickten wir unseren Großen über Nacht zum Freund, um die Kinderzahl konstant zu halten. 10-jährige Mädchen zu beschäftigen, kann eine schwierige Aufgabe sein, nicht aber, wenn man eine Nudelmaschine besitzt. Viele Kinder sind mit der Herstellung von Nudeln zu begeistern und somit war die Frage des Abendessens geklärt. Bereits seit längerem liebäugle ich mit den Fettucine Alfredo von lamiacucina, ein einfaches Pastagericht, das (wieder einmal ...) von der Qualität der Zutaten lebt und bei dem frisch hergestellte Nudeln besonders gut zur Geltung kommen.
Wir haben uns strikt an das Rezept gehalten (in doppelter Menge), jedoch mit einer Ausnahme: die Zeit, den Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen zu lassen, hatten wir nicht. Um ehrlich zu sein, hatte ich nur die Zutatenliste gelesen und die vorgesehene lange Ruhezeit erst beim Kochen bemerkt.
Es hat allen wunderbar geschmeckt, allerdings würden wir beim nächsten Mal die Saucenmenge deutlich erhöhen, also folgende Mengen verwenden:
Zutaten:
500 g Weissmehl Type 405
4 Eier
2 Eigelb
Für die Crema:
3 dl Vollrahm
150 g Parmesan frisch und fein gerieben
150 g Butter, weich
Salz, weisser Pfeffer, ein Hauch von Knoblauch
Die Zubereitung ist hier sehr gut erklärt.
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Freitag, November 23, 2007
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